Seit dem 1. Juni gibt es die Mietpreisbremse. Diese besagt, dass Du die Miete bei einer neuen Vermietung maximal zehn Prozent höher als die ortsüblichen Vergleichsmiete anheben darfst. Der Mietspiegel der Stadt soll Dir dabei Auskunft über die Höhe der Vergleichsmiete geben. Doch dieser Mietpreis berücksichtigt nicht alle Wohnungen, sondern nur diejenigen, deren Miethöhe in den vergangenen vier Jahren verändert wurden. Wenn Du die Wohnung zum ersten Mal vermietest, greift die Mietpreisbremse nicht, auch dann nicht, wenn Du die Wohnung vor der Vermietung umfassend modernisiert hast. Außerdem darfst Du als Vermieter immer mindestens so viel Miete verlangen, wie Du vom Vormieter bekommen hat, egal wie hoch die Miete war. Gleichzeitig wird durch die Mietpreisbremse das sogenannte Bestellerprinzip eingeführt: Wenn Du einen Makler beauftragst, Deine Wohnung zu vermieten, dann musst Du ihn selbst bezahlen.
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