Von rund 7,4 Billionen Euro Vermögen, das wir besitzen, sind rund 5,1 Billionen Euro in Grund- und Immobilienbesitz angelegt. Mehr als zwei Drittel von allem was man so hat, sind also bereits in Immobilien investiert. Die Frage bleibt, investiere ich in ein klassisches Eigenheim oder in eine vermögensbildende Kapitalanlage?

Es offenbaren sich nicht nur kleine Unterschiede, es handelt sich um konträre Welten mit eigenen Regeln, Grundlagen, Auswahlkriterien und Ergebnissen. Traditionell erscheint ein Eigenheim vielen als das non plus ultra der Vermögensbildung.

Das Eigenheim – kaufen anstatt mieten

Was ist der Wert eines Hauses? Man hat ein Dach über dem Kopf. Das war vor 100 Jahren schon so und heute nicht anders. Man erwirbt/baut ein Haus, das oftmals in Regionen wo die Grundstückspreise sehr niedrig sind (außerhalb der Ballungszentren) damit man sich dies leisten kann. Hierbei müssten allerdings zusätzlich Fahrtkosten mit berücksichtigt werden, wenn der Weg zur Arbeit länger wird. Soll die monatliche Belastung aber beim Kauf nicht höher als fürs Mieten sein, muss man Abstriche in Kauf nehmen. Es geht nicht anders. Man spart die Miete erst, wenn das Haus abbezahlt ist. Ansonsten erwirtschaftet ein selbstbewohntes Haus nichts. Im Gegenteil, man muss regelmäßig Instandhaltungen durchführen, um seinen Wert zu erhalten.

Ein Eigenheim stellt nur in gewissermaßen ein Investment dar. Es generiert keine Geldeinnahmen und bindet viele Eigennutzer über mehrere Jahrzehnte hinweg und schränkt sie finanziell ein. Hinzu kommt dass man eine Kaufentscheidung zumeist ohne die üblichen Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel Standortanalysen, Marktentwicklungen und Kaufpreisfaktoren trifft. Ändern sich Lebensumstände oder Ziele des Selbstnutzers, muss die Immobilie verkauft werden. Würden die wichtigen Faktoren beim Kauf unberücksichtigt gelassen, kann manch Eigennutzer mit hohen Verlusten rechnen. Das Gefühl von Sicherheit und eine gewisse Selbstverwirklichung werden damit sehr teuer bezahlt.

Die Kapitalanlage – Know-how, anstatt Glücksache

Die Entscheidung für eine Kapitalanlage treffen Investoren, die ihr Geld nicht nur parken oder sichern, sondern Geld verdienen und ein Vermögen aufbauen wollen. Der Kauf beruht weitgehend auf Zahlen, Daten und Fakten sowie Strategien und Risikoanalysen. Zudem stehen die Entwicklungschancen einer Immobilie stets im Fokus, steigende Mieteinnahmen, eingesparte Zinsen, steuerliche Vorteile und der steigende Wert, wenn sich die Immobilie in der passenden Lage befindet. So steht die Kapitalanlage in keiner Konkurrenz zum Eigenheim.

Fazit: Die Frage ist nicht “entweder, oder?” – sondern “WANN und WO?”

Beim Vergleich zwischen Kaufen (Äpfel) oder Mieten (Birnen) sollte man keine Augenwischerei betreiben und nur Objekte mit ähnlicher Lage, Größe und Ausstattung in Bezug zueinander setzen. Will man sich Vermögen aufbauen, kann man das mit der passenden Kapitalanlage schon heute.

Jede Anlageform verfolgt andere Ziele. Bei beiden gelten: Die richtige Zeit und der richtige Ort sind entscheidend.

Wer sich für eine solide und zukunftssichere Anlageform interessiert, sollte sich auf jeden Fall intensiv mit dem Thema Immobilien beschäftigen. Erfahre alles rund um Immobilien als Kapitalanlage bei einer unserer kostenfreien Info-Veranstaltungen, in unseren Räumlichkeiten im Herzen Stuttgarts, immer von 18-20 Uhr:

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