Anlageimmobilie über Zwangsversteigerungen - Chance oder Risiko

Die Immobilienpreise haben über die letzten Jahre stark angezogen. Das betrifft nicht nur Metropolen wie München oder Stuttgart, sondern greift auch auf umliegende Städte wie beispielsweise Esslingen, Ludwigsburg oder Waiblingen über. Infolgedessen sind immer mehr Menschen auf der Suche nach den letzten Immobilienschnäppchen.

Eine Möglichkeit, eine vermeintlich günstige Immobilie zu ergattern, hat dabei in den letzten Jahren besonders an Popularität gewonnen. Zwangsversteigerungen. Sie gelten als Gelegenheit, ein Immobilienschnäppchen zu machen. Doch sind Zwangsversteigerungen wirklich so gut wie ihr Ruf?

Schnäppchen oder Schnäppchenfalle?

Die Preise bei Zwangsversteigerungen

Machen wir es kurz: Wirkliche Schnäppchen sind bei Zwangsversteigerungen kaum dabei. Denn das Einstiegsgebot der versteigerten Immobilie wird dem Preisniveau von vergleichbaren Immobilien in der Nachbarschaft angepasst. Eine Gelegenheit, um Geld zu sparen, bietet sich kaum. Hinzu kommt außerdem, dass 10 % des Kaufpreises als Sicherheit hinterlegt werden müssen.

Der Erfolg des Investments hängt jedoch nicht nur von der Immobilie selbst ab. Oft stellen wir uns die Frage, wieso viele Investoren immer nur auf den Preis achten, statt die ganzheitliche Investition langfristig zu betrachten. Nicht jedes „Schnäppchen“ ist auch wirklich rentabel! Bei einer solchen Investition ist es wichtig, sich auf das investierte verlassen zu können. Dabei muss neben dem Zahlenwerk vor allem das Objekt passen. Und genau hier liegt das Kernproblem.

Besichtigung? Von wegen!

Bei Zwangsversteigerungen kauft man die Katze im Sack – denn einen Anspruch auf Besichtigung gibt es nicht! Die Fassade und gerichtlichen Gutachten wie die Einschätzung des Verkehrswerts müssen genügen. Als Entscheidungsgrundlage für die Investition einer mittleren sechsstelligen Summe wohl kaum ausreichend. Wenn Du Dich dazu entschließt, in eine Immobilie als Kapitalanlage zu investieren, dann solltest Du auch genügend Zeit haben, das erforderliche Knowhow aufzubauen und das passende Objekt zu finden. Und zwar ein geprüftes Objekt!

Der Kauf der Katze im Sack ist ein enormes Risiko. Denn im schlimmsten Fall hast Du ein „Schnäppchen“ ergattert, dass minimal unter dem lokalen Preisspiegel liegt, dafür aber Reparaturen und einer grundlegenden Sanierung bedarf. Im Endeffekt wirst Du also deutlich mehr bezahlen, als die Immobilie Wert ist.

Fazit

Bei Zwangsversteigerungen ein echtes Schnäppchen zu finden, das auch von innen hält, was es von außen verspricht, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Und darum geht es bei einer Immobilie als Kapitalanlage auch nicht! Hör auf, nur auf Preise und Renditen zu achten! Denn im Kern geht es darum, eine Investition zu tätigen, die zu Deiner persönlichen Strategie und Deinen Zielen passt – sei es Altersvorsorge, Vermögensaufbau etc.

Das bedarf Zeit, jeder Menge Informationen und einem kompetenten Partner an Deiner Seite. Das ist bei einem Autokauf oder einer neuen Küche auch nicht anders. Nur während dort eine Beratung und ausgiebige Suche als selbstverständlich gilt, scheint bei Immobilien gefährliches Halbwissen für viele auszureichen. Wieso auch nicht?! Es handelt sich ja nur um eine mittlere sechsstellige Summe und eine Investition für mindestens die nächsten 20-30 Jahre.

Wenn Du wissen willst, worauf es bei einer Anlageimmobilie wirklich ankommt und welche weiteren Faktoren Du beachten solltest, dann melde dich für unsere kostenlose Info-Veranstaltung an! Mach Schluss mit Halbwahrheiten – informiere dich ganzheitlich!